Vom 4. bis zum 6. Februar unternahmen die Leistungskurse Geschichte und Politik & Wirtschaft unseres Jahrgangs eine gemeinsame Kursfahrt nach Leipzig. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit der Friedlichen Revolution und der Geschichte der DDR.
Am ersten Tag besuchten wir das Staatssicherheitsmuseum in der „Runden Ecke“. Während einer ausführlichen Führung erhielten wir viele Einblicke in die Arbeitsweise der Staatssicherheit. Besonders beeindruckend war zu erfahren, mit welchen Methoden die Stasi Menschen überwachte und identifizierte und wie umfassend das Kontrollsystem in den Alltag der Bürgerinnen und Bürger eingriff. Die Ausstellung machte deutlich, wie stark das Leben vieler Menschen von Überwachung und Misstrauen geprägt war. Von Verkleidungen, versteckten Kameras bis hin zur Postkontrolle bekamen wir viele Eindrücke.
Am darauffolgenden Tag machten wir eine Stadtführung durch Leipzig mit dem Thema „Auf den Spuren der Friedlichen Revolution“. Mit Start an der Nikolaikirche und Abschluss an der „Runden Ecke” liefen wir gemeinsam mit unserem Guide durch die Leipziger Innenstadt und erlebten die Revolution von 1989 nach. Unser schloss Guide die Stadtführung mit persönlichen Erlebnissen ab.
Später stand das Zeitgeschichtliche Forum auf dem Programm. Dort konnten wir unser Wissen über die DDR und die Friedliche Revolution weiter vertiefen. Die Ausstellung vermittelte nicht nur politische Hintergründe, sondern auch anschauliche Eindrücke vom Alltag in der DDR. Ein sehr engagierter Historiker führte uns durch das Museum und half dabei, historische Zusammenhänge besser zu verstehen.
Die Abende ließen wir jeweils bei einem gemeinsamen Essen ausklingen, was die Gelegenheit bot, das Erlebte zu reflektieren und sich auch außerhalb des Unterrichts auszutauschen.

Insgesamt war die Kursfahrt eine sehr bereichernde Erfahrung, die unser Verständnis für die deutsche Zeitgeschichte nachhaltig vertieft hat.
(Camilla Nidens, Q4)
