Arbeiten wie die Profis am OG – ein Tag mit dem mobilen Genetik-Labor von „Science Bridge“

Schüler*innen aus Leistungs- und Grundkurs Biologie konnten zum Abschluss des Schulhalbjahres Q1 mit dem Schwerpunkt „Genetik“ einen Einblick in den Alltag von Genetiker*innen bekommen.

Zwei Studentinnen des Science Bridge Projekts der Universität Kassel haben die Schüler*innen einen ganzen Tag lang in die vielfältigen Arbeiten in einem genetischen Analyselabor mit entsprechenden Profigeräte, wie z.B. Zentrifuge und PCR-Thermocycler, eingeführt. Das Ziel von Science Bridge ist, anspruchsvolle molekulargenetische Experimente an die Schulen zu bringen, so auch mit diesem Projekttag zum Thema „Qualitätskontrolle von Lebensmitteln- was esse ich wirklich?“

Lebensmittelskandale sind regelmäßig in der Presse, und wenn es um gefälschte Lebensmittel geht, braucht es genetische Analysen, z.B. um zu klären, ob Wurstwaren mit nicht deklarierten Fleischanteilen gestreckt wurden. Die Schülerinnen und Schüler haben detektivisch anhand von mitochondrialer DNA untersucht, welche Fleischsorten in ihrer Probe enthalten waren. Dabei waren alle Gruppen außerordentlich erfolgreich, wie das Ergebnis der Gelelektrophorese zeigte.

Durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins konnten die Unkostenbeiträge für die Schülerinnen und Schüler trotz hohem materiellem Aufwand niedrig gehalten werden. Eine Evaluation des Tages ergab durchweg positive Bewertungen dieses extrem praxisnahen Laborprojekts. Auch wenn die Schüler*innen feststellen mussten, dass die Arbeit der Profis manchmal ganz schön langwierig sein kann und viel Präzision erfordert.

Dr. Kerstin Walther-Hellwig, Kursleiterin

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